👥 Unser Vorstand
Der Vorstand des Feuerwehr Freizeitanlagenvereins Großen-Buseck mbH setzt sich ehrenamtlich für den Erhalt und die Pflege unserer Freizeitanlage ein.
Jürgen Henß
1. Vorsitzender
Burkhard Döll
2. Vorsitzender
Adrian Döll
Rechner
Manfred Eichhöfer
Schriftführer
Norbert Wagner
Beisitzer
Dieter Fink
Beisitzer
Reinhard Stelzl
Beisitzer
Helmut Seipp
Beisitzer
Rudolf Wagner
Beisitzer
Sebastian Dietzler
Beisitzer
🏕️ Über den Verein
Die ersten Jahre und die Handschrift von Heinrich Kimmel
1976 wurde das Gelände erstmals in eigener Regie genutzt und die Betreuung offiziell in die Vereinssatzung der Freiwilligen Feuerwehr Großen-Buseck e.V. aufgenommen. Eine besonders prägende Rolle spielte dabei Heinrich Kimmel, langjähriger Ortsbrandmeister (1968–1993) und Vorsitzender des Feuerwehrvereins (1968–1998). Als Maurermeister packte er nicht nur selbst kräftig mit an, sondern leitete die Aufbauarbeiten mit großem fachlichem Geschick und dokumentierte die Fortschritte mit der Kamera.
Ein glücklicher Zufall half bei der Gestaltung des Geländes: Während zwischen 1975 und 1981 der A-480-Abschnitt zwischen Wettenberg und dem Reiskirchener Dreieck gebaut wurde, war Kimmel als Mitarbeiter des Straßenbauamtes für die Bauaufsicht eines Teilstücks zuständig. Der dort anfallende, überschüssige Erdaushub konnte sinnvoll ins Weidental transportiert werden, um das Gelände einzuebnen und zu begrünen.
Vom Zelt zur ersten festen Hütte
Das weitläufige Areal erwies sich als idealer Ort für Waldfeste. Insbesondere zur traditionellen Feier am 1. Mai lud die Feuerwehr die Bevölkerung ein, stellte Kirmesgarnituren bereit und sorgte für die Bewirtung. Ein Zelt bot zwar Schutz vor Regen, musste jedoch jedes Mal aufwändig geliehen und aufgebaut werden. Deshalb erwarb der Feuerwehrverein schon früh eine Holzbinderkonstruktion mit fester Dacheindeckung.
Die Wände bestanden zunächst weiterhin aus Zeltplanen. Das änderte sich 1978: Die Gemeinde Großen-Buseck stellte kostenlos Holzstämme zur Verfügung, aus denen der Zimmermann und damalige stellvertretende Ortsbrandmeister Heinrich Stein eine feste Holzverschalung zimmerte. Zusätzlich erhielt die Halle einen Betonfußboden und einen Anbau für einen Thekenraum. Die Anlage wuchs stetig weiter: 1986 wurde die „St.-Florians-Hütte“ mit einer massiv gemauerten Grillstelle in der Mitte errichtet, 1988 folgte die Fertigstellung der Toilettenanlagen.
Ein herber Rückschlag und der schnelle Wiederaufbau
Nach rund einem Jahrzehnt war der Treffpunkt „im Weidental“ fest im Ort etabliert – bis zu einer verhängnisvollen Nacht: Am 26. Juni 1988 brannte die große Hütte kurz nach Mitternacht vollständig aus, vermutlich durch Brandstiftung. Die Feuerwehr konnte zwar ein Übergreifen der Flammen auf die Toilettenanlage und die Grillhütte verhindern, das Hauptgebäude wurde jedoch ein Raub der Flammen.
Der Schaden belief sich auf damals 165.000 DM. Glück im Unglück: Heinrich Kimmel hatte erst drei Monate zuvor eine Gebäudeversicherung abgeschlossen, sodass zumindest der finanzielle Verlust abgedeckt war.
Mit dem Wiederaufbau wurde die Zimmerei Stein beauftragt. Da sie die Arbeiten pünktlich zum Waldfest am 1. Mai 1989 fertigstellte, erhielt das neue Gebäude zu Ehren des Zimmermanns den Namen „Steinshütte“. Damit auch auswärtige Besucher den Weg dorthin fanden, stellte der damalige Schriftführer Erwin Diehl ein entsprechendes Hinweisschild auf.
Gründung des Feuerwehr-Freizeitanlagenvereins
Um die Gemeinnützigkeit des Hauptvereins nicht durch angebliche wirtschaftliche Tätigkeiten zu gefährden – ein Rechtspfleger des Amtsgerichts Gießen hatte dies beanstandet –, wurde vor 1997 aus dem Kreis von 25 Mitgliedern heraus der rechtlich eigenständige Feuerwehr-Freizeitanlagenverein mbH gegründet, der nun seit fast 30 Jahren erfolgreich besteht.
Ehrenamtlicher Einsatz für die Allgemeinheit
Bis heute kümmern sich die Vereinsaktiven rein ehrenamtlich um die Pflege und Instandhaltung der Freizeitanlage im Weidental. Darüber hinaus betreuen sie den in Eigenleistung errichteten Aussichtsturm („Kimmels Rentnerturm“) sowie die Wetterschutzhütte auf dem Attenberg. Ganz ohne besondere Einladung treffen sich die Senioren des Vereins regelmäßig am ersten und dritten Dienstag eines Monats zu gemeinsamen Arbeitseinsätzen.
dass der Verein nicht nur für Geselligkeit steht, zeigt auch der Umgang mit den Einnahmen: Der Überschuss aus der Vermietung wird regelmäßig an gemeinnützige Institutionen und Vereine gespendet. Zudem stiftete der Verein unter anderem den Springbrunnen im Busecker Schlosspark.
🤝 Mitglied werden
Sie möchten unseren Verein unterstützen? Stellen Sie Ihren Mitgliedsantrag bequem online – in wenigen Minuten ausgefüllt.
Mitgliedsantrag online stellen📄 Dokumente zum Download
Sie möchten Mitglied werden oder sich über den Verein informieren? Hier finden Sie die wichtigsten Unterlagen.
Mitgliedsantrag (PDF)
Beitrittserklärung inkl. SEPA-Lastschriftmandat und Datenschutzerklärung
Vereinssatzung (PDF)
Die aktuelle Satzung des Feuerwehr-Freizeitanlagenvereins
💡 Am schnellsten geht es online: Mitgliedsantrag online stellen. Alternativ können Sie den ausgefüllten Papierantrag eingescannt hochladen oder an die auf dem Formular genannte Adresse der Mitgliedsverwaltung senden.